Vita

Knut Hanßen

Pianist und Dirigent

Knut Hanßen, geboren 1992 in Köln, wurde 2003 Jungstudent an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Thomas Leander. Nach dem Abitur (2009) studierte er in der Klasse von Sheila Arnold an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er zum September 2017 den Studiengang Konzertexamen mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Ebenso ist er Absolvent an der Hochschule für Musik und Theater München im weiterbildenden Zertifikatsstudium Meisterklasse Klavier bei Wolfram Schmitt-Leonardy als auch im Studiengang Orchesterdirigieren bei Marcus Bosch, Alexander Liebreich und Bruno Weil.

Impulse für seine pianistische Ausbildung erhielt er in Meisterkursen bei u.a. Kristian Bezuidenhout, Bernd Goetzke, Karl-Heinz Kämmerling, Heidi Köhler, Claudio Martinez Mehner, Rudolf Meister, Roberto Prosseda, Ferenc Rados, Matti Raekallio, Jerome Rose, Anthony Spiri, Jeffrey Swann und Lars Vogt.

Neben regelmäßigen Konzerten, u.a. beim Robert Schumann Fest Düsseldorf, beim Beethovenfest, im Beethovenhaus und Brüser Berger Musikfestival in Bonn, im Steingräberhaus Bayreuth, in den Reihen „Bechstein Young Professionals“ in Köln und „Weltklassik am Klavier“, bei den International Holland Music Sessions sowie bei den „Kammerkonzerten am Niederrhein“ absolvierte er zahlreiche Wettbewerbe. Er erhielt erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund und bei der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in Duisburg. Er wurde sowohl 2015 vom LIONS Club Neuwied Andernach mit dem 6. LIONS Förderpreis als auch 2017 mit dem Förderpreis des Brüser Berger Musikfestivals ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er u.a. Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2016 (3. Preis), des Jeunesses International Piano Competition Dinu Lipatti, Bukarest 2016 (1. Preis), des Karlrobert -Kreiten- Klavierwettbewerbs 2017 (2. Preis), des Steinway Förderpreises 2017 (1. Preis) sowie des Bach-Sonderpreises beim International Piano Competition Rina Sala Gallo in Monza 2018.

Er spielte Klavierkonzerte mit dem Flora Sinfonie Orchester (u.a. Oper Köln, Kultursommer Rheinland Pfalz), der Philharmonie Südwestfalen (Landesorchester NRW) und dem TfN-Orchester Hildesheim.
Im Juni 2017 leitete er die Münchner Symphoniker vom Klavier aus in Beethovens fünftem Klavierkonzert, im März 2018 sprang er für Nikolai Tokarev mit Chopin’s zweitem Klavierkonzert bei der Westdeutschen Sinfonia ein. Die Köhler-Osbahr-Stiftung und die Fasel-Stiftung in Kooperation mit der litauischen Rostropovich-Stiftung ermöglichten ihm Konzerte in Vilnius und Kaunas zu spielen.

Knut Hanßen war langjähriger Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V. sowie dem Kölner Richard-Wagner-Verband gefördert. Er wird im Rahmen einer CD-Produktion von PE-Förderungen für Studierende der Musik unterstützt. Zusätzlich engagiert er sich für den musikalischen Nachwuchs im Projekt „Rhapsody in School“, welches von Lars Vogt initiiert wurde.

Von 2015 bis 2017 war er Lehrbeauftragter für Klavier an der Musikhochschule Köln.

Lebenslauf + CV

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